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Resilienz ist kein Zustand – sondern ein Prozess


Resilienz
Resilienz

Viele Menschen glauben noch immer: Entweder man ist resilient – oder eben nicht. Doch genau das stimmt so nicht. Der Resilienzforscher Klaus Lieb vom Leibnitz-Institut für Resilienzforschung in Mainz beschreibt Resilienz als etwas Dynamisches: Sie entsteht immer wieder neu im Umgang mit Herausforderungen – und lässt sich aktiv stärken.

Bei meiner Arbeit erlebe ich genau das: Menschen sind oft viel widerstandsfähiger, als sie selbst glauben.


Wir unterschätzen unsere eigene Stärke

Studien zeigen, dass rund 80 % der Menschen belastende Situationen erstaunlich gut bewältigen oder sich schnell davon erholen.

Und trotzdem fühlen sich viele im Alltag überfordert. Warum?

Weil Resilienz nicht bedeutet, keine Krisen zu haben. Sondern: mit ihnen umgehen zu können.

Stress, Zweifel oder Erschöpfung gehören dazu. Entscheidend ist, wie wir darauf reagieren.


Die kleinen Dinge haben große Wirkung

Oft denken wir bei Belastung an große Lebenskrisen. Doch viel häufiger sind es die vielen kleinen Stressoren im Alltag:

  • Zeitdruck

  • Konflikte

  • ständige Erreichbarkeit

  • negative Nachrichten

Diese summieren sich – und wirken stärker, als uns bewusst ist.

Deshalb beginnt Resilienz nicht erst in der Krise, sondern im Alltag.


Was deine Resilienz wirklich stärkt

1. Soziale Verbindung Das Gefühl, nicht allein zu sein, wirkt stabilisierend – selbst wenn du gar keine konkrete Hilfe brauchst.

2. Mentale Flexibilität Neue Perspektiven einnehmen, Gewohnheiten hinterfragen – das trainiert dein Gehirn für Veränderung.

3. Selbstfürsorge Schlaf, Bewegung und bewusste Pausen sind keine „Extras“, sondern Grundlage für psychische Stabilität.

4. Fokus lenken Unser Gehirn bevorzugt automatisch Negatives. Umso wichtiger ist es, bewusst auch das Positive wahrzunehmen.

5. Selbstwirksamkeit erleben Jede gemeisterte Herausforderung stärkt das Vertrauen: Ich kann das.


Mein Impuls für Sie

Fragen Sie sich:

👉 Was hat mir in schwierigen Zeiten schon einmal geholfen?

Die Antwort darauf ist oft der erste Schritt zurück zu Ihrer eigenen Stärke.

Wenn Sie merken, dass Sie sich mehr Stabilität, Klarheit oder innere Ruhe wünschst, begleite ich Sie gern dabei, deine ganz persönliche Resilienz wieder sichtbar und nutzbar zu machen.


 
 
 

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